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ÖLe aus Leinsamen, Arganfrüchten, Hanf, Raps, Schwarzkümmelsamen, Sonneblumenkernen,
liefern nicht nur Energie für die aerobe, also ausdauernde Muskelarbeit. Es geht auch weniger um die hochkalorische Energie. Die guten Fette, wie die Omega-3-Fettsäuren und die enthaltenen E-Vitamine hemmen die Blutgerinnung und erhöhen die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen. Dies zeigt sich in einer Verbesserung der Blutfließeigenschaften bzw. Durchblutung der kleinsten Gefäße in den Geweben.
Sie sind außerdem ein unentbehrlicher Bestandteil bei der Bildung von neuen Zellen und spielen eine wichtige Rolle im Ablauf von Entzündungen und allergischen Reaktionen durch die Bildung von hormonähnlichen Molekülen mit entzündungshemmender Wirkung, den sogenannten Prostaglandinen (PGE1).
Aus diesem Grund wird Arthose-Pferdebesitzern auch gerne die Gabe von Leinöl empfohlen, denn dieses ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Die mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden im Körper zu Gammalinolensäure und zu PGE1 umgewandelt, dieses wirkt in der Folge entzündungshemmend, harmonisiert das Immunsystem und hemmt die Freisetzung allergischer Mediatoren. Begleitstoffe kaltgepreßter, nicht raffinierter Öle enthalten Lecithin und viele weitere vitalstoffreiche Trübsubstanzen, wie z.B. Phytosterine, die eine antiandrogene Wirkung, cholesterinspiegelsenkend und antikanzerogene Wirkung haben.
Kaltgepresst ist wichtig!
Denn bei der herkömmlichen Gewinnung von Ölen wird die Ölfrucht, wie z.B. der Leinsamen stark ausgepreßt.
Dabei entsteht Hitze, die zur Bildung freier Radikale und Peroxide führen kann.
In der Kaltpressung dagegen bleibt auch das natürliche Vitamin E,
welches in allen Ölfrüchten dem Schutz vor Oxidation dient, erhalten.
Leider ist Leinöl sehr schnell verderblich.
Ohne Konservirungsstoffe ist es nicht über 1 Woche hinaus haltbar.
Sobald eine Flasche oder Kanister geöffnet wurde, kommt es mit Sauerstoff in Kontakt und der Zerfall beginnt.
Die drei Doppelbindungen der dreifach ungesättigten Fettsäuren sind hochsensibel gegenüber Zerstörung durch Licht oder Sauerstoff. Dabei werden sogenannte Peroxide gebildet, das Öl wird ranzig.
Der Fettverderb ist nicht umkehrbar, sehr komplex und kaum zu beherrschen.
Erst bei hochgradigem Verderb schmecken Öle ranzig oder aggressiv.
Die Zerstörung von Ölen ist abhängig von der Menge der Luftzufuhr, Wärme und Strahlung (z.B. Sonneneinstrahlung) und der Anzahl an Doppelbindungen.
Peroxid belastete Öle schaden der Gesundheit mehr als dass sie nützen,
haben eine Bedeutung bei der Entstehung von Krebs, Entzündungen und anderen Erkrankungen.
"Altes" Leinöl kann zu schweren Leberschäden führen.
Daher: Besser Leinöl in kleinen Portionen einkaufen und binnen 1 Woche verbrauchen oder sich einen größeren Kanister mit mehreren Pferdebesitzern teilen. Sinnvoll sind solche einzelnen "Öl-Wochen" absolut, besonders empfiehlt sich dieses zu Fellwechselzeiten, doch nichts übertreiben!
In der Natur findet ein Pferd keine Massen an Öl, sondern bezieht dieses aus Samen und Samenfrüchten.

VORSICHT in der Ölfütterung:
Die Fütterung von Ölen führt zu einem erhöhten Verschleiß von Vitamin E, Vitamin C und Glutathion, einer Aminosäureverbindung aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Zudem benötigt ein erhöhter Fettstoffwechsel höhere Mengen an Selen, ß-Carotin und Cholin, einem Wirkstoff mit vitaminähnlichem Charakter. Dagegen erhöht die Aufnahme der Fettsäuren über Öl den Blutzucker nicht und erfolgt daher unabhängig vom Insulin.
Also Entlastung für die Bauchspeicheldrüse und den Glyxämischen Index.
Pferde haben von Natur aus eine hervorragende Verdauungskapazität für Öle pflanzlicher Herkunft,
denn sie kommen in ihrem natürlichen Speiseplan in Form von Samen regulär vor.
Eine Ölfütterung sollte immer mit Bedacht, Verstand und in langsamer Anfütterung in 10 Milliliter-Schritten erfolgen. Denn auch wenn Pferde sehr gut mit Fetten umgehen können, es wie gesagt in ihrem natürlichen Speiseplan vorkommt, sind hohe Mengen, wie sie manchmal empfohlen werden, sehr unnatürlich und wären in freier Wildbahn nicht über die Aufnahme von Samen zu decken. Rivaldo´s Rationen werden immer mal wieder durch eine Zugabe wechselnder Öle ergänzt. Inhaltsstoffe Leinöl !!! HIER !!!

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